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Dominikanische Republik

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Rum aus der Dominikanischen Republik

Eine eigene Zuckerrohrplantagen-Tradition, tropisches Klima und bergige Umgebung: die Dominikanische Republik weist die besten Voraussetzungen für die Schaffung hervorragender Rums auf, sodass wir von Rumfass.de nicht umhin können, einen Blick auf das karibische Eiland zu werfen, dass gemeinsam mit Haiti die Insel Hispaniola bildet.

 

Die beliebtesten Destillerien und Besonderheiten der Herstellung

Ganz klar: die Dominikanische Republik weiß, wie man Rum von bester Qualität herstellt. Hin und wieder fällt dabei der Vergleich mit Kuba und das nicht von ungefähr, denn die beiden Regionen sind sich klimatisch und auch geografisch äußerst ähnlich. Kein Wunder also, dass sich die Familie Oliver nach den Unruhen der kubanischen Unabhängigkeitsbewegung anders besann und in die Dominikanische Republik übersiedelte. Dass kubanische und dominikanische Destillate eine Ähnlichkeit aufweisen liegt zum Großteil an ihnen. Deswegen nun mehr dazu:

 

Oliver & Oliver – Haus hervorragender Destillate

Der Ruf, dass die Dominikanische Republik mit der kubanischen Rum-Tradition eng verwandt ist, speist sich zum Großteil wohl auch von Ron Cubaney, einem dominikanischen Rum mit kubanischen Wurzeln. Als Rum-Liebhaber kennt man wohl den jahrhundertealten Familienbetrieb Oliver & Oliver, die bereits seit Kolonialzeiten für ihren hervorragenden Rum bekannt sind. Doch während des kubanischen Unabhängigkeitskrieges litt auch die Cubaney Familie unter den Repressalien der Umbrüche des Jahres 1895 und flüchtete in die Dominkanischen Republik.

Erst während der 1980er Jahre kehrte ein Nachfahr Juanillo Olivers zurück und entdeckte eine geheime Familienrezeptur in Kuba. Beschwingt von den uralten Geheimnissen und lange währenden Traditionen wählte man auch nun die Dominikanische Republik als Wiege für die außergewöhnlichen Destillate Cubaneys. Denn immerhin war die Dominikanische Republik erfolgreichen Rumherstellern nicht nur aufgrund ihrer demokratischen Grundstruktur wohlgesonnener, zugleich ähnelte der dominikanische Inselstaat in geographischer wie topographischer Hinsicht Kuba am meisten.

Die Besonderheit Cubaneys: hier wählt man für seinen Ron Cubaney Estupendo 15yrs oder auch seinen Esplendido 12yrs das aufwendige Solera-Verfahren, das gemeinsam mit der Wahl von Bourbon- und Weinfässern einen typisch süßen Cubaney mit edlen Noten zur Folge hat.

Und nicht nur Cubaney, auch Quorhum ist Teil der Oliver y Oliver Familie. Das Solera Verfahren sorgt hier mit aromatischen Fässern für intensive Rum-Aromen, die sich herrlich pur genießen lassen. Ein wahrer Luxus Rum dank seiner außerordentlich langen Fassreifung.

Auch Opthimus reiht sich in das Sortiment der Premium Rums ein und begeistert mit Solera-Verfahren, langjähriger Lagerung und mit traditionellem Vorgehen, das mit der Unterschrift Don Pedro Olivers ein weiteres starkes Fundament erhält.

 

Brugal – Modern und unkompliziert

Über 125 Jahre Erfahrung und die Leidenschaft von mittlerweile 5 Generationen machen Brugal zu einem Rum von langer Tradition, der dank seines erfrischend trockenen Auftretens jedoch problemlos mit der Zeit mitzuhalten vermag. Wie die meisten Rums, so wird auch Brugal aus dunkler, süßer Melasse hergestellt, einem Nebenprodukt der Zuckerrohrverarbeitung. Eine anschließende zweifache Destillation sorgt im südlichen San Pedro de Macorix dafür, dass der schwere Alkoholgeschmack zugunsten distinkterer Süße abgeschwächt wird. Zurück bleiben klare Reinheit und ein Destillat, das in Cocktails jede Menge Spaß machen wird. Auch „on the rocks“ wird Brugal munden, denn immerhin kommen so seine speziellen Eichennoten der Fassreife besonders gut zur Geltung.

Die Hitze und Luftfeuchtigkeit der Dominikanischen Republik sorgen dafür, dass die Brugal Destillate besonders schnell reifen und alsbald an den Master of Blends gegeben werden können, der aus einer Reihe an unterschiedlich lange gereiften Rums eine Auswahl trifft, die er zu wahrlich einzigartigen und schmackhaften Kostbarkeiten vermählt.

 

Atlantico

Kaum ein Rum durchläuft wohl einen solch aufwendigen Destillationsprozess wie Atlantico Rum aus der Dominikanischen Republik. Hier wird zunächst eine Cuvée aus dunkler, aromatischer Melasse und frischem, leichtlebigerem Zuckerrohrsaft vorgenommen, die jeweils separat in Eichenfässern reifen, bevor sie harmonisch vermählt werden. Auf diesen Schritt folgt das aufwendige Soleraverfahren. Würze, Süße, Holz und Vanille – dieser Rum besitzt alles, was man sich von einem erstklassigen Destillat aus der Karibik erwartet.

 

Die Dominikanische Republik - Eine kleine Länderkunde

Die Dominikanische Republik ist eine jener Inselstaaten, die in unseren Gefilden sogleich an türkisblaues Wasser, gelöste Urlaubstage sowie fröhliche Stimmung denken lässt. Ein Cocktail auf Rum-Basis oder ein Tumbler fassgelagerten Rums fügen sich da wie ganz von alleine in das Bild ein. Und auch wenn die Dominikanische Republik neben Kuba, Guatemala und Co. etwas in der Bekanntheit als typische Rum-Nation zurück liegt, so wissen Rum-Liebhaber doch, dass der Westen der Insel Hispaniola mit ganz hervorragenden und weltbekannten Destillaten aufwartet.

Gemeinsam mit Haiti teilt sich die Dominikanische Republik das Eiland Hispaniola und ist damit Teil der Großen Antillen zwischen dem Atlantik und dem Karibischen Meer, das bis heute aus einem bunten Potpourri an spanischen, französisch-haitianischen und afrikanischen Einflüssen geprägt ist. Der Export von Kakao, Kaffee und Bananen bildete im agrarischen Sektor lange Zeit die Haupteinnahmequelle des Inselstaates und außerdem ganz vorne mit dabei: Zuckerrohr!

Denn obwohl während des Unabhängigkeitskampfes des Jahres 1844 viele Zuckerrohrplantagen zerstört worden waren, verzagte man nicht und richtete die Felder wieder auf. Weitere Einbrüche folgten und gerade in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bedingten ungünstige Wirtschaftsbedingungen, dass der Zuckerrohranbau zugunsten des Bergbaus zurücktreten musste. Die Folge: von 1997 bis 1999 sank die Exportleistung des Zuckers von 21% auf lediglich 4%!

Doch auch trotz solcher Einbußen ist der Zuckerrohranbau immer noch fester Bestandteil der dominikanischen Landwirtschaft und essenziell für die Schaffung des dominikanischen Rums, der zur Dominikanischen Republik ebenso dazu gehört wie Zigarren, Merengue und Baseball.